5. August 2017

Pressemitteilung

von Sylvia Gabelmann, Direktkandidatin der Partei DIE LINKE. Siegen-Wittgensteinzur Bundestagswahl im September, aus Anlass des Hiroshima-Tages am 06. August

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Atomkraftwerke und Uranfabriken stilllegen - Waffenexporte stoppen. „Wir müssen endlich mit der Spirale der Gewalt und der Logik des Krieges brechen“, so Sylvia Gabelmann.

„Ein vernünftiger Beitrag zum Frieden wäre ein sofortiges Exportverbot für Waffen und Kriegsgerät sowie die Stilllegung aller Atomkraftwerke und auch der Atomfabriken in Gronau und Lingen“

Deutschland war 2016 drittgrößter Waffenlieferant weltweit. Das drei-staatliche Unternehmen Urenco mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gronau soll Brennstoff liefern an Atomreaktoren, in denen Tritium für die Atomsprengköpfe der USA erzeugt wird. Im Fliegerhorst Büchel lagern US-amerikanische Atomraketen, die anstatt abgeschafft modernisiert werden sollen.

„Das ist vollkommen inakzeptabel. Statt der Profite großer Unternehmen sollte das Recht der Menschen auf Frieden und eine intakte Umwelt im Zentrum der Politik stehen“, fordert Sylvia Gabelmann, stellvertretende Landesvorsitzende DIE LINKE. NRW und deren Bundestagskandidatin für den aussichtsreichen Platz 9 der Landesliste der Partei und Direktkandidatin der Partei DIE LINKE. für den Deutschen Bundstag im Wahlkreis Siegen-Wittgenstein, anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945.

Im Juli verabschiedeten die Vereinten Nationen einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen verbietet neben der Herstellung, dem Einsatz und Besitz auch die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Atomwaffen in anderen Staaten.

Damit handelt künftig auch die Bundesregierung mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und der Verfügung über US-Atomwaffen in Deutschland gegen geltendes Völkerrecht. Die Bundesregierung blieb aus diesem Grund und auf Druck der USA den Verhandlungen fern.

„Dass die Bundesregierung sich an den Verhandlungen über diesen so wichtigen Vertrag nicht beteiligt hat, ist ein Skandal!“, kritisiert Sylvia Gabelmann.

DIE LINKE. ruft daher dazu auf, sich an den verschiedenen Aktionen, Mahnwachen und Kundgebungen der Friedensbewegung und der Anti-Atom-Bewegung zu beteiligen, die anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am morgigen Samstag in verschiedenen NRW-Städten stattfinden.

Zugleich erinnert die Partei an den ebenfalls anstehenden Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki am 9. August 1945.
Informationen zu den geplanten Protesten u. a.
hier:
www.nrw.dfg-vk.de , 
https://sofas.de/=913 , 
https://www.friedenskooperative.de/termine/hiroshimatag