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MdB, Sylvia Gabelmann

Der Kampf für Frauenrechte kann nur universell sein

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März, erklärt Sylvia Gabelmann, Linke-Bundestagsabgeordnete aus Siegen (Nordrhein-Westfalen):

„Zwar hat sich die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in den letzten Jahren vielerorts verbessert, es sind jedoch auch viele harte Rückschläge zu beobachten. Von echter Gleichstellung der Geschlechter sind wir noch immer meilenweit entfernt. Die meisten Frauen leisten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft, die viel zu oft weder entsprechend honoriert noch überhaupt wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Viel zu oft enden die Erwerbsbiografien von Frauen im Rentenalter direkt in der Altersarmut. In vielen Ländern – auch in Europa – werden Frauen aufgrund ihres Geschlechts strukturell benachteiligt, Opfer von gewalttätigen Übergriffen bis hin zu Tötungsdelikten und beispielsweise in Polen in ihren reproduktiven Rechten eingeschränkt“. Weltweit müsse der Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen daher intensiviert werden.

Gabelmann weiter: „Es geht um nicht weniger als elementare Menschenrechte, die erkämpft werden müssen. Dies betrifft das Grundrecht auf Unversehrtheit und freie Entfaltung ebenso, wie auf eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung, ein selbstbestimmtes und freies Leben sowie ein ordentliches finanzielles Auskommen. Seit 110 Jahren gehen Frauen für Ihre Rechte für eben diese Forderungen auf die Straße. Die aktuellen Drohgebärden, Gewaltaufrufe, zunehmender Hass und Hetze durch extreme Rechte und religiöse Fundamentalisten und selbsternannte ‘Lebenschützer’, machen deutlich, dass der Kampf für die Rechte der Frauen intensiviert werden muss.

Die Proteste, Kundgebungen und Demonstrationen, die in vielen Städten der Welt am morgigen Montag stattfinden, dürfen dabei nur ein Anfang sein. Der Kampf um die Gleichstellung der Frau, soziale Gerechtigkeit und universelle Menschenrechte gehört zusammen. Meine Solidarität gilt allen Frauen, die diese Herausforderung annehmen.“