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MdB, Sylvia Gabelmann

Gedenktag und Verpflichtung zugleich

Am 27. Januar 1945 hat die Rote Armee der Sowjetunion die überlebenden Gefangenen des KZ Auschwitz befreit. Heute jährt sich dieser Tag zum 76. Mal. Dazu erklärt Sylvia Gabelmann, nordrhein-westfälische Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE:

„Am heutigen Tag gedenken wir der Millionen Menschen, die Opfer des faschistischen Terrorregimes geworden sind. Zugleich muss dieser Tag aber auch politische Verpflichtung für alle Demokratinnen und Demokraten sein, sich entschlossen gegen Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und neofaschistische Hetze zu engagieren.

Vor allem die AfD hat die Grenzen des Sagbaren in den letzten Jahren weit nach rechts verschoben und bereitet durch ihre kontinuierliche Hetze gegen Migrantinnen und Migranten und andere gesellschaftlich marginalisierte Gruppen den Boden für Hass, Hetze und gewalttätige Übergriffe. Dieser im wahrsten Sinne brandgefährlichen Entwicklung gilt es sich immer und überall in den Weg zu stellen. Was wir jetzt brauchen, ist eine Stärkung antifaschistischer Kultur und Organisationen.

Wer hingegen wie aktuell der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) das Verbot antifaschistischer Gruppen prüfen will, betreibt faktisch das Geschäft der Rechten und wirft ein bemerkenswert schlechtes Bild auf die sozialdemokratische Partei.“ 

Informationen: https://wirsindalleantifa.wordpress.com/