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DIE LINKE. OV Hilchenbach

Katrin Fey

Antrag gemäß §8 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Hilchenbach auf Namensumbenennung der Hindenburgstraße

Gerti Holländer (1900-1943) wurde geboren in Neuhemsbach/Pfalz und kam 1927 durch Heirat nach Hilchenbach. 1943 wurde sie in Auschwitz ermordet.

Die Linke stellt gemäß der Regularien der o.g. Geschäftsordnung folgenden Antrag:

Der Hauptausschuss beschließt und empfiehlt dem Rat:

1.die Umbenennung der Hindenburgstraße in Gerti-Holländer-Weg.

2. eine Beschilderung des neuen Straßenschildes mit einer Erklärung, warum Hindenburg kein geeigneter Namensgeber ist und Angaben zur Person von Frau Gerti Holländer.

3. eine Übernahme der anfallenden Kosten für die Anlieger.

Zum vollständigen Antrag und den weiteren Dokumenten hier klicken.

Katrin Fey

Spontanes Engagement für das Gemeinwohl in Hilchenbach

DIE LINKE. Hilchenbach spendete für Frauen in Wohnungsnotlagen, die im alf-Haus eine sichere Bleibe finden können

In der Herrenwiese steht ein Haus, das Frauen in Notlagen hilft. Der Förderverein Alternative Lebensräume e.V. hat es im Laufe des Jahres 2016 von einer alten Dame erworben, die bereits sie zuvor der gemeinnützigen Gesellschaft Alternative Lebensräume GmbH das gemeinnützige Ladenlokal AliBaba vermietet hatte. In dem stattlichen Eckhaus wurden aus ehemals zwei Wohnungen, 3 Single-Appartements und zwei Wohnungen für Mütter mit ihren Kindern geschaffen.

„Als wir aus der Presse von dem Projekt erfuhren, haben wir spontan beschlossen, alf eine Spende überreichen zu wollen, für die Einrichtung der Wohnungen für Frauen in Wohnungsnotlagen“, sagt Katrin Fey, (Die Linke, Mitglied im Sozialausschuss Hilchenbach) und ihre ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe agierende Mitstreiterin. Bei der Scheckübergabe an Sonja Becker (Geschäftsführerin Alternative Lebensräume GmbH) und Susanne Engel (pädagogische Leitung, alf-Leitung) entbrannte dann auch gleich ein intensiver Austausch, speziell über die Notlagen von Frauen, die zum Teil mit ihren Kindern vor der Wohnungslosigkeit stehen. „Die von Wohnungsnot betroffenen Frauen brauchen einen besonderen Schutzraum“, merkte Sonja Becker an, da einige der Klientinnen auch Gewalterfahrungen hätten. Bei allen alf-Häusern wird darauf geachtet, dass es „keine dunklen Ecken“ gibt und die Frauen sich sicher in und um das Haus bewegen können. Das Gefühl von Sicherheit bieten Flüchtlingsunterkünfte eher nicht, ist zu erfahren durch Rückmeldungen von Flüchtlingsfrauen und deren Kinder, so Katrin Fey: „Im Sozialausschuss haben wir beschlossen, keine Flüchtlingskinder mehr in die Notunterkunft in Dahlbruch zu senden.“ Manche der Frauen fürchteten sich nachts die Toiletten aufzusuchen.

Im Gespräch fanden sich weitere Parallelen betreffend Wohnungsnotlagen von Frauen und Geflüchteten: beide Gruppen stehen bei den Vermietern ganz unten auf der Bewerberliste. Beide sind oft von Unterstützungsleistungen abhängig und beide haben keine Lobby. Besonders alleinerziehende Frauen, so Sonja Becker, seien vermehrt von Armut betroffen, was sie als Mieterinnen hinten anstehen ließe. Seit 2005 wären die Zuschüsse zu den Kosten der Unterkunft in Hilchenbach bei 5€ pro qm gewesen, erwähnte Katrin Fey und dass diese neulich erst auf 5,50€/qm gestiegen seien. Susanne Engel wusste aus Siegen, dass die Stadt auf 6,50€ erhöht habe. Das wäre trotzdem lediglich einen Tropfen auf den heißen Stein, war man sich einig. Es sei keine Seltenheit, dass auf eine Singlewohnung 40 Bewerbungen kämen. Das verwundere kaum, wenn man bedenkt, dass sozial geförderter Wohnungsbau in der Region seit 1990 um fast 70% gesunken sei. Demgegenüber stehen 21.000 Menschen, die im vergangenen Jahr in NRW in Obdachlosenunterkünfte untergebracht wurden.

Bei alf sind von den 5 Wohneinheiten bereits 4 vergeben. Eine Wohnung wird als Sozialpension für Frauen in akuter Notlage bereitgehalten. Nach dem Kennenlernen der in und für Hilchenbach sozial engagierten Frauen aus Politik, Ehrenamt und Gemeinnützigkeit stand fest, dass man gerne weiter miteinander im Dialog bleiben wolle, für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die von Armut bedroht oder betroffen sind.

Ortsverband Hilchenbach

Gründungssitzung DIE LINKE. Ortsverband Hilchenbach

V.l.n.r.: Martin Gräbener (Kreisgeschäftsführer), Katrin Fey (OV Sprecherin), Dieter Dräger (Gründungsmitglied und sachkundiger Bürger), Yilmaz Dil und Mareike Heupel (beide Kreisvorstand), Sylvia Gabelmann (Bundestagsabgeordnete), Sven Wengenroth (OV Sprecher)

Am 15. Februar 2018 trafen sich knapp 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam den Ortsverband DIE LINKE in Hilchenbach aus der Taufe zu heben. Sowohl Gäste vom Kreisvorstand, dem Rat Netphen als auch Parteimitglieder und Einwohner der Stadt Hilchenbach unterstützten die Gründung. Anwesend war auch die Bundestagsabgeordnete Sylvia Gabelmann, die in ihrer Begrüßung nicht nur ihre Freude über den Gewinn des neuen Ortsverbandes und seiner Mitglieder zum Ausdruck brachte, sondern auch einen eindrucksvollen Bericht über Stimmung und Arbeit im Bundestag gab. Sie wünscht sich eine gesellschaftliche Veränderung, die einerseits durch das Parlament, aber besonders auch durch die Basis erfolgen muss. Diese wird in den Ortsverbänden hergestellt, zu denen die Abgeordnete engen Kontakt hält und dazu aufruft, viele Aktionen zu organisieren. Hier konnten die frisch gewählten Sprecher Katrin Fey und Sven Wengenroth zustimmen, denn auch sie sehen als Ziele dieses Ortsverbandes gemeinsam mit allen Mitgliedern ein politisches Programm für die Wahl 2020 zu entwerfen. Hier ist der Einzug ins Stadtparlament fest im Blick. Überdies soll durch Veranstaltungen das Interesse der Bürgerinnen und Bürger aller Alterklassen und Schichten für kommunale und übergeordnete Politik geweckt werden. Zusammen soll die regionale Marschrichtung festgelegt werden. In einer spontanen Themensammlung der Anwesenden wurde der soziale Leitgedanke und die Notwendigkeit nach grundlegender Änderung des Systems deutlich. Der Mensch muss Mittelpunkt der Politik werden. Als mögliche Aufgaben für die nächste Versammlung wurden u.a. die fehlende Kinderbetreuung, die örtlichen Pflegemissstände, die Verbesserung der Flüchtlingsintegration, der schleppende Netzausbau und die öffentlich-kritische Begleitung des Großprojektes kultureller Marktplatz benannt. Überlegt wurde auch, wie man den hiesigen ökologischen Landbau unterstützen kann. Der Beschluss zur Gründung und Geschäftsordnung wurden einstimmig beschlossen und in geheimer Wahl wurden Katrin Fey und Sven Wengenroth gemäß Parteistatuten als gleichgestellte Sprecher gewählt. In diskussionsfreudiger Atmosphäre ließen die Anwesenden den Abend ausklingen und legten den Termin für die nächste Versammlung im März fest.


Kontakt:

Katrin Fey, Sprecherin
Tel. 02733-812698
 katrin.fey@die-linke-siegen-wittgenstein.de

Sven Wengenroth, Sprecher
Tel. 02733-813058
 sven.wengenroth@die-linke-siegen-wittgenstein.de

Fraktion DIE LINKE. Hilchenbach:

Fraktionsvorsitzender

Sven Wengenroth
Kiefernweg 16
57271 Hilchenbach

Geb. 17.08.1974
Verheiratet, 4 Kinder
Diplom-Verwaltungswirt, Beamter

Stadtverordnete

Katrin Fey
Zur Dörrhöhe 6
57271 Hilchenbach

Geb.: 07.12.1967
Verheiratet, 2 Kinder, Diplom-Sozialpädagogin,
Angestellte der DRK-Kinderklinik

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