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Ekkard Büdenbender, Direktkandidat und Sprecher des KV DIE LINKE. Siegen-Wittgenstein und Dirk Jakob, Geschäftsführer des KV DIE LINKE. Siegen-Wittgenstein (von links)

DIE LINKE. OV Wittgenstein

Kundgebung zur Rentenpolitik in Bad Berleburg

Am 21.08.2021 fand in Bad Berleburg eine Kundgebung zum Thema „Rente“ organisiert durch den OV DIE LINKE. Wittgenstein statt. Die Veranstalter freuten sich zu dieser Ekkard Büdenbender, Direktkandidat und Sprecher des KV DIE LINKE. Siegen-Wittgenstein als Redner begrüßen zu dürfen. Dieser stellte mit seiner eindrucksvollen Rede den Teilnehmern der Veranstaltung vor, welche Forderungen DIE LINKE. zur Vermeidung einer Altersarmut hat. So fordert DIE LINKE.:

  • eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard wieder sichert, für alle Menschen in Ost und West gleichermaßen
  • die Rücknahme der Rentenkürzung und Senkung der Regelaltersgrenze
  • eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent, dies sofort
  • die Aufwertung der Renten von allen Menschen, die zu Niedriglöhnen arbeiten
  • eine Mindestrente von 1200,00 Euro
  • die Einzahlung Aller in eine gesetzliche Rente, auch BeamtInnen, Abgeordnete, FreiberuflerInnen, usw.
  • eine Aufhebung der willkürlichen Begrenzung der Altersversorgung ehemaliger DDR-BürgerInnen

Der OV DIE LINKE. Wittgenstein kündigt schon jetzt weitere Veranstaltungen im September 2021 in Wittgenstein an. Genaue Termine werden unter anderem über die örtliche Presse entspechend bekannt gemacht.


Kontakt

Thorsten Fischer
Vorsitzender
Telefon 0176 74787415
thorsten.fischer

Wolfgang Roeser
1. Stv. Vorsitzender

Frank Korthals
2. Stv. Vorsitzender

Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,-
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst Du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was Du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst Du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!


Dieses Gedicht schrieb Friedrich Nietzsche 1887, nachdem er wegen einer schweren psychischen Krise seine Lehrertätigkeit in Deutschland aufgeben musste und er quasi vor dem eigenen psychischen Zusammenbruch in ein rastlos wanderndes Leben zwischen der Schweiz und Italien floh. Die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos usw. jetzt kurz vor dem Winter hat mich daran erinnert.

Heiko