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Thorsten Fischer / OV DIE LINKE. Wittgenstein

DIE LINKE. Wittgenstein sammelt Abfälle in Bad Berleburg

Am Donnerstag, den 18.11.2021 sammelten die Mitglieder des Ortsverbandes DIE LINKE. Wittgenstein in Bad Berleburg auf den verschiedenen Wegen und Plätzen Abfälle auf. Der immer mehr zunehmenden Müllproduktion sind dringend  Abfallvermeidungsinstrumente und -ziele entgegenzusetzen. So muss unter anderem der Verpackungsabfall bis 2025 auf 120 kg/EW x a reduziert werden. Hierzu müssen   Mehrwegpoolsysteme und das Einwegpfand geschaffen bzw. ausgebaut , Getränkekartons verboten, Abgaben auf Einwegprodukte und Primärressourcen eingeführt und Vorgaben für die öffentliche Beschaffung von Produkten  gemacht werden. Zur Zeit ist die nachhaltige Beschaffungspflicht der öffentlichen Hand faktisch außer Kraft gesetzt, dies muss geändert werden.  Die EU – Plastik - Steuer muss in eine Abgabe auf Primärressourcen weiter entwickelt werden, hier sind auch andere Stoffströme außer Kunststoff in die Abgabe einzubeziehen.  Auch müssen dringend  weitere Vorgaben zum Ökodesign gemacht werden, zum Beispiel sind Produkte  modular aufzubauen. Reparaturen und Updates müssen für die Verbraucher einfach und möglichst selbst durchgeführt werden können. Auch dürfen Akkus nicht mehr fest verbaut werden, sofern sie nur zur Energieversorgung des Geräts dienen. Darüber hinaus ist die Mehrwertsteuer für Reperaturdienstleistungen auf 7,00 % zu senken.  Ein  Deponierungsverbot muss in der EU schneller umgesetzt und  auch ein Deponierungsverbot für recyclingfähige mineralische Reststoffe eingeführt werden. Zukünftig muss verhindert werden, dass werthaltige Stoffströme weiter privatisiert werden und die Kosten zur Entsorgung des nicht wertvollen „Rests“ bei den Bürgern bleibt, die Stoffströme sind zu rekommunalisieren.

 


Kontakt

Thorsten Fischer
Vorsitzender
Telefon 0176 74787415
thorsten.fischer

Wolfgang Roeser
1. Stv. Vorsitzender

Frank Korthals
2. Stv. Vorsitzender

Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,-
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst Du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was Du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst Du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!


Dieses Gedicht schrieb Friedrich Nietzsche 1887, nachdem er wegen einer schweren psychischen Krise seine Lehrertätigkeit in Deutschland aufgeben musste und er quasi vor dem eigenen psychischen Zusammenbruch in ein rastlos wanderndes Leben zwischen der Schweiz und Italien floh. Die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos usw. jetzt kurz vor dem Winter hat mich daran erinnert.

Heiko