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DIE LINKE. OV Wittgenstein

Solidaritätskundgebung für die Mitarbeiter*innen der ALDI-Zentrallager in Horst und Bad Laasphe

Wir waren gestern in Bad Laasphe vor Ort, um den Mitarbeiter*innen der ALDI-Zentrallager in Horst und Bad Laasphe unserer Solidarität auszusprechen und Unterstützung zuzusichern.

"Leider ist wohl zu erwarten, dass viele Arbeitsverhältnisse in solche Niedriglohnbereichs transformiert werden und so zu befürchten ist, dass viele Menschen in Folge der Schließung des Zentrallagers in das Hartz IV-System geraten können. ALDI Bad Laasphe ist kein Einzelfall, wie hier mit Menschen umgegangen wird", machte Thorsten Fischer, Sprecher des OV DIE LINKE. Wittgenstein, deutlich.

Auch unsere beiden Landtagskandidierenden zeigten Flagge. "Die vier Großen wie ALDI, Schwarz, Rewe und Edeka machen 75 Prozent der Lebensmittelbeschaffung aus. Entsprechend hoch sind die Gewinnmargen. Die Leute an der Kasse sind ausgebrannt, und die Konzerne haben sich das Geld eingeheimst", so Roland Wiegel. Mark Philip Stadler ergänzte: "Der Betriebsrat hat sich massiv für die Beschäftigten eingesetzt. Aber offenbar braucht das die Familie Albrecht nicht."


Kontakt

Thorsten Fischer
Vorsitzender
Telefon 0176 74787415
thorsten.fischer

Wolfgang Roeser
1. Stv. Vorsitzender

Frank Korthals
2. Stv. Vorsitzender

Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,-
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst Du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was Du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst Du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!


Dieses Gedicht schrieb Friedrich Nietzsche 1887, nachdem er wegen einer schweren psychischen Krise seine Lehrertätigkeit in Deutschland aufgeben musste und er quasi vor dem eigenen psychischen Zusammenbruch in ein rastlos wanderndes Leben zwischen der Schweiz und Italien floh. Die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos usw. jetzt kurz vor dem Winter hat mich daran erinnert.

Heiko