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DIE LINKE. OV Wittgenstein

Versammlung: Solidarisch aus Corona

DIE LINKE. OV Wittgenstein lädt in Kooperation mit der Partei DIE PARTEI Bad Laasphe zu einer überparteilichen Versammlung am 24.01.2022 mit dem Motto "Solidarisch aus Corona" ein.

Zwei Jahre Pandemie fordern ihren Tribut und die Spannung ist deutlich erkennbar. Aber diese Spannung, diese Konflikte und diese Unzufriedenheit haben einen Ursprung. Unsere Gesellschaft war bereits vor der Pamdemie zerüttet und hatte tiefe Gräben. Gräben, die einfacher zu überwinden waren, als Existenzen nicht in solch einer Breite bedroht waren, Kunst und Kultur im Alltag vorhanden waren, die Frage einer Impfpflicht nicht da war und sozialer Kontakt ohne Regeln ausgelebt werden konnte.

Die Situation heute hier und jetzt ist keine organisierte Farce oder eine Verschwörung. Wir haben eine Pandemie: Viele Personen berichten davon, neben milden Symptomen, keinen bedrohlichen Verlauf gehabt zu haben. Zahlreiche berichten aber von Atemnot, Fieber, Kreislaufproblemen, Koma und Ohnmacht. Über 5 Millionen Menschen sind weltweit gestorben. Als Gesellschaft sollte es uns wichtig  sein, für einander da zu sein ! Wir waren solidarisch und haben uns geholfen. Nach zwei Jahren ist davon nur wenig geblieben. Wir haben jetzt Impfstoffe, die die Risiken einer Erkrankung, Übertragung und eines schweren Verlaufes stark reduzieren, aber wir erleben auch, dass Unsicherheit,  Desinformation, Druck und pandemische Maßnahmen uns alle sehr deutlich treffen.

In einer Demokratie gibt es immer viele Meinungen und das ist auch gut so - solange die Rechte und Würde der Menschen erhalten bleiben! Eine wichtige Frage in dieser Phase der Pamdemie ist, ob die Impfpflicht das richtige Mittel ist, diese zu überwinden. Es bleibt allerdings bei weitem nicht die einzige Frage,  die laut diskutiert werden sollte! Aber eins ist sicher: Die Corona -Impfung rettet Leben! Darum lassen Sie sich / lasst Euch impfen!

Doch unter keinen Umständen dürfen wir uns von Faschisten beeindrucken lassen. Ihre menschenfeindliche Politik hat nie und wird auch nie eine Gesellschaft zusammen führen und spaltet die Gesellschaft. Diese nutzen die Pandemie und die Leidtragenden aus, um sich zu zeigen, sich zu vernetzen und ihre vereinfachten und falschen Antworten auf die Krise als  Alternative zu verkaufen!

Sagt entschlossen Nein zu so einem Schulterschluss mit den Faschisten! In einer Demokratie ist Platz, um über Maßnahmen und eine Impfpflicht zu debattieren - Unter faschistischen Diktaturen oder rechten Autokratien nicht!

Diskussion und  Austausch  sind wichtig,  auch wenn sie  ermüdend sein können!  Rosa Luxemburg sagte  bereits: “Reden ist unser Privileg. Wenn wir ein Problem haben,  das wir nicht durch Reden lösen können, dann hat alles keinen Sinn.“ Daher lasst uns reden!  Es gibt gute Gründe für eine Impfung und die Risiken einer Impfung sind geringer als die Risiken einer Infektion. Nur solidarisch und gemeinsam finden wir einen Weg aus der Corona-Pandemie! Diesen Weg gibt es nur nazifrei!

Darum rufen wir am Montag, den 24.01.2022, zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr in 57319 Bad Berleburg,  Poststraße,  Parkplatz  -  gegenüber  Gymnasium  -  unter der Aussage „Solidarisch aus Corona  -  Nur solidarisch und gemeinsam finden wir einen Weg aus  der Corona-Pandemie!  Diesen Weg  gibt  es  nur  nazifrei!“ zu einer überparteilichen Versammlung auf. Wir laden alle Menschen, die uns dabei unterstützen möchten, recht herzlich zum Kommen ein.

Wolfgang  Roeser  und  Thorsten  Fischer

 

Datum: 24.01.2022

Uhrzeit: 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: 57319 Bad Berleburg, Poststraße - Parkplatz gegenüber Gymnasium -

Motto: Solidarisch aus Corona


Kontakt

Thorsten Fischer
Vorsitzender
Telefon 0176 74787415
thorsten.fischer

Wolfgang Roeser
1. Stv. Vorsitzender

Frank Korthals
2. Stv. Vorsitzender

Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,-
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst Du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was Du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst Du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!


Dieses Gedicht schrieb Friedrich Nietzsche 1887, nachdem er wegen einer schweren psychischen Krise seine Lehrertätigkeit in Deutschland aufgeben musste und er quasi vor dem eigenen psychischen Zusammenbruch in ein rastlos wanderndes Leben zwischen der Schweiz und Italien floh. Die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos usw. jetzt kurz vor dem Winter hat mich daran erinnert.

Heiko