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OV DIE LINKE. Wittgenstein

Vorstand des OV DIE LINKE. Wittgenstein in Teilen umbesetzt

Wie bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 06.11.2021 des OV DIE LINKE. Wittgenstein angekündigt  trat Andrea Heuer aus privaten Gründen als 1.  stellvertretende Vorsitzende zurück, so dass der Vorstand in Teilen neu gewählt werden musste.  Zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Wolfgang Roeser, Bad Berleburg einstimmig von den Mitgliedern gewählt. Die übrigen Vorstandspositionen mussten nicht neu gewählt werden, so dass  Thorsten Fischer, Bad Berleburg weiterhin unverändert 1. Vorsitzender des OV DIE LINKE. Wittgenstein bleibt und Frank Korthals, Bad Berleburg 2. stellvertrender Vorsitzender  Thorsten Fischer dankte im Namen aller Mitglieder  Andrea Heuer sowohl für die Arbeit als 1. stellvertretende Vorsitzende und insbesondere auch für die Kandidatur als Bürgermeisterin in Bad Berleburg im Zuge der Kommunalwahl 2020. Andrea Heuer will sich losgelöst von ihrem Rückzug aus dem Vorstand weiterhin in dem Ortsverband DIE LINKE. engagieren.


Kontakt

Thorsten Fischer
Vorsitzender
Telefon 0176 74787415
thorsten.fischer

Wolfgang Roeser
1. Stv. Vorsitzender

Frank Korthals
2. Stv. Vorsitzender

Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,-
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst Du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was Du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst Du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!


Dieses Gedicht schrieb Friedrich Nietzsche 1887, nachdem er wegen einer schweren psychischen Krise seine Lehrertätigkeit in Deutschland aufgeben musste und er quasi vor dem eigenen psychischen Zusammenbruch in ein rastlos wanderndes Leben zwischen der Schweiz und Italien floh. Die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos usw. jetzt kurz vor dem Winter hat mich daran erinnert.

Heiko