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Grünes Licht von den Genoss*innen der Linken Siegen-Wittgenstein für einen Nationalpark

Die Linke. Kreistagsfraktion Siegen-Wittgenstein

Während der Kreismitgliederversammlung am 27. September hat sich der Kreisverband von Die Linke Siegen-Wittgenstein für eine weitere Planung eines Nationalparks auf dem Rothaarkamm ausgesprochen.

Nach einer Präsentation des bisherigen Sachstands sowie der möglichen Vorteile und eingebrachter Kritik wurde das Thema unter den Genoss*innen kontrovers diskutiert.

Das vorgeschlagene Gebiet ist Landeseigentum oder gehört der Dieter-Mennekes-Umweltstiftung und wurde vom LANUK als ein potentieller Waldkomplex mit grundsätzlich geeigneten Voraussetzungen bewertet. Der noch stärkere Schutz der dort schon bestehenden FFH- und Naturschutzgebiete, die Schaffung von Umweltbildungsangebote und Erholungsmöglichkeiten überzeugte einen Großteil der Genoss*innen.

Als Befürchtung wurden ausgesprochen, dass die wirtschaftliche Ausrichtung der Region durch einen Nationalpark Schaden nehmen könne. Kritik gab es auch an der bisherigen Einbeziehung der verschiedenen Interessengruppen und Verbände. Es wurde geäußert, dass, in der weiteren Planung, die persönliche Kommunikationsstrukturen ergänzt werden sollten. Dadurch könnten Konflikte und Bedenken abgebaut werden.

Außerdem sollte die Möglichkeit eines Vetos bei allen größeren Entscheidungen für die Gemeinden vorgesehen sein, auf denen der Nationalpark liegt oder angrenzt.

Friederike Klüser, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag, ergänzt: „Das vorgesehene Gebiet liegt auf der Grenze zwischen Wittgenstein und Siegerland. Ich sehe in diesem Projekt - neben dem offensichtlichen Mehrwert eines verstärkten Umweltschutzes – die Chance, dass die beiden Gebiete unseres Kreises stärker zusammenwachsen können. Die Menschen der Region müssen in dem weiteren Prozess zusammenkommen, sich austauschen und Kompromisse finden.“

Schlussendlich fiel das Votum der Genoss*innen mit großer Mehrheit für eine Weiterplanung eines Nationalparks auf dem Rothaarkamm aus. Die Haltung des Kreisverbandes wird von der Kreistagsfraktion in den weiteren politischen Abstimmungsprozess eingebracht

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