Inklusion zum Anfassen
Landtagskandidat Dr. Sebastian Nähr-Wagener zu Gast auf dem Roten Sofa des Freak Valley-Festivals
Siegen, 05.06.2026 – Beim diesjährigen Freak Valley-Festival nahm Dr. Sebastian Nähr-Wagener, Landtagskandidat von Die Linke für den Wahlkreis 127 in Siegen-Wittgenstein, auf dem Roten Sofa Platz – einem besonderen Gesprächsformat, das Menschen mit und ohne Behinderung in direkten Austausch bringt. Das auf dem Gelände der AWO-Werkstätten in Netphen-Deutz stattfindende Festival gilt als eines der wenigen inklusiven und vollständig barrierefreien Musikfestivals in Deutschland.
Das Rote Sofa lädt Gäste ein, mit Mitarbeitenden vor Ort über ganz unterschiedliche Themen zu sprechen – von Fragen der Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe bis hin zu ganz alltäglichen Dingen wie dem letzten Bundesligaspiel. Ziel des Formats ist es, Berührungsängste abzubauen und echte Begegnungen zu ermöglichen.
Im Gespräch bezog Nähr-Wagener klar Position: „Inklusion bedeutet die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft. Und solange Inklusion noch nicht vollumfänglich realisiert ist, folgt für mich und für uns als Linkspartei daraus der politische Auftrag, alles dafür zu tun, dass dieses demokratische Versprechen Wirklichkeit wird."
Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl unterstrich er, dass Inklusion für Die Linke kein Randthema ist, sondern eine politische Grundüberzeugung, die sich in konkreten Forderungen für ein inklusives Bildungssystem, barrierefreie Infrastruktur und eine gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen Leben niederschlagen muss.
Das Freak Valley-Festival selbst sieht Nähr-Wagener dabei als positives Beispiel und zugleich als Appell: „Das Freak Valley-Festival ist ein wunderbares Beispiel, wie Inklusion auch im Kulturbereich funktionieren kann. Zugleich ist es aber auch eine Aufforderung – eine Aufforderung dazu, dass barrierefreie Veranstaltungen im Kulturbereich keine Ausnahme sein sollten, sondern die Normalität."

