Solidarität mit den streikenden Landesbeschäftigten in Siegen-Wittgenstein

Die Linke. Siegen-Wittgenstein

Wir erklären unsere volle Solidarität mit den Landesbeschäftigten im öffentlichen Dienst, die am Mittwoch, den 4. Februar 2026, in Siegen-Wittgenstein in den ganztägigen Warnstreik treten.

Der Arbeitskampf ist eine konsequente Reaktion darauf, dass die Arbeitgeber der Länder auch nach mehreren Verhandlungsrunden kein tragfähiges Angebot vorgelegt haben. Betroffen sind Beschäftigte an der Universität Siegen, bei Straßen.NRW, an den Gerichten, bei der Autobahn GmbH sowie Lehrkräfte in der Region. Sie alle sorgen tagtäglich dafür, dass zentrale öffentliche Aufgaben verlässlich erfüllt werden.

Steigende Lebenshaltungskosten, eine zunehmende Arbeitsverdichtung und ein massiver Personalmangel prägen vielerorts den Arbeitsalltag. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass sich die Bezahlung im Länderbereich weiter von der des Bundes und der Kommunen entfernt. Diese Entwicklung ist ungerecht und verschärft die bestehenden Probleme im öffentlichen Dienst zusätzlich.

Die Forderungen der Gewerkschaften nach spürbaren Gehaltssteigerungen, einer Stärkung der unteren Lohngruppen, besseren Bedingungen für Nachwuchskräfte, höheren Zuschlägen und mehr Entlastung sind berechtigt. Gute öffentliche Dienstleistungen setzen gute Arbeitsbedingungen voraus.

Wir stehen fest an der Seite der Streikenden und unterstützen ihren Einsatz für faire Löhne, Anerkennung und verlässliche Perspektiven. Ein leistungsfähiger öffentlicher Dienst braucht Respekt, Investitionen und eine Tarifpolitik, die den Beschäftigten gerecht wird.

Die Linke Siegen-Wittgenstein
Kreistagsfraktion Die Linke Siegen-Wittgenstein 
Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Siegen
Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Kreuztal
Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Hilchenbach 
Gisa Fredrich-Risse (Stadtverordnete im Stadtrat Netphen)
Katrin Fey (Bundestagsabgeordnete)