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Rat Siegen, Silke Schneider

Leserbrief zum Thema „In Geisweid wird umgestiegen“

WR 24.08.2019:

So, nun wird es also ab Mittwoch einen neuen Fahrplan geben. Einen Fahrplan, bei dem etliche Verbindungen wegfallen und einzelne Linien umgestaltet werden. So sollen z.B. auf der Linie R 10 ab sofort in Geisweid umgestiegen werden, wenn man nach Kreuztal fahren will. Geschuldet ist dies laut Anbieter dem Mangel an Fahrern, der bundesweit beklagt würde. Das wäre somit auch der Grund, warum in diesem Jahr eine Vielzahl an Fahrten ausgefallen ist. In einem Zuge entschuldigt man sich bei den Fahrgästen für die „Unannehmlichkeiten“ die das gebracht hat. Mir stellt sich dabei die Frage, warum ist dies in Siegen – Wittgenstein so und in den Umlandkreisen nicht. Busfahrermangel gibt es dort doch auch, oder nicht? Anscheinend laufen in Siegen – Wittgenstein die Fahrer besonders häufig weg und da fragt man sich doch, warum? Liegt es am schlechten Betriebsklima oder der niedrigen Bezahlung oder beiden? Jedenfalls gibt es die Probleme im Umland scheinbar nicht.

Die Werngroup ist also nicht in der Lage die von ihnen angebotenen Leistungen zu erbringen und kürzt diese kurzerhand mal eben. Leidtragender ist wieder mal der Bürger, der auf den Bus angewiesen ist. Das bedeutet auch, dass der Nahverkehrsplan nicht mehr erfüllt wird, und dies mit dem Segen von Landrat Müller. Ich frage mich gerade, was mein Chef dazu sagen würde, wenn ich meine Arbeit nicht erbringen würde. Ich sage es ihnen, ich würde abgemahnt und wenn es trotzdem nicht klappt, entlassen.

Da es scheinbar mit einem privaten Anbieter nicht klappt, sollte der Landrat jetzt endlich Konsequenzen ziehen. Heißt auf gut deutsch zunächst abmahnen und bei weiterer Nichterfüllung Entzug der Konzession durch die Bezirksregierung. Als nächster Schritt stände dann die Rekommunalisierung an. Auf die Weise würde der Fehler des Herrn Breuer und seines Olper Kollegen wieder Rückgängig gemacht. Für die Kommunen würde das natürlich etwas teurer, da die Kreisumlage steigen würde, aber es wäre ja auch noch ein nicht unerheblicher Betrag da. Wenn man nämlich den defizitären Flughafen aufgeben würde könnte das Geld deutlich sinnvoller verwendet werden, nämlich in den ÖPNV.

Bei einem dann bürgerfreundlichen Angebot würden sicherlich mehr Bürger öfter mal das Auto stehenlassen und ÖPNV nutzen. Das käme letztendlich auch der Umwelt zu Gute.


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